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Über uns

Wir sind der viertälteste Zoo in Deutschland und zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt Dresden. Rund 1.400 Tiere aus etwa 240 Arten gibt es in naturnah gestalteten und modernen Anlagen zu entdecken. Dabei gleicht kein Zoobesuch dem anderen und bietet für alle Generationen spannende Tierbeobachtungen und Erlebnisse. Wandeln Sie inmitten von Kubaflamingos, Roten Sichlern und Rosalöfflern in der begehbaren Flamingovoliere, beobachten Sie Humboldt-Pinguine beim Tauchen oder erkunden Sie eher verborgen lebende Tiere im Zoo unter der Erde. Zu den absoluten Besucherlieblingen gehören unsere Koalas, Faultiere, Erdmännchen, Afrikanischen Elefanten, Kordofan-Giraffen, Schneeleoparden oder Geparde. Unsere insgesamt sechs Tierhäuser garantieren auch bei schlechtem Wetter jede Menge Zooerlebnisse. Im Sommer sorgen der alte und üppige Baumbestand des Zoos und dessen Lage am Großen Garten für angenehm frische Luft und schattige Plätze zum Verweilen.

Auf der Reise durch unsere Tierwelt gibt es im gesamten Zoogelände auch Spuren unserer langen und bewegenden Geschichte zu entdecken. So wird unser Erscheinungsbild nicht nur von zeitgemäßen Tierhäusern und Anlagen, sondern auch von historischen Gebäuden und Gehegen geprägt.

Afrikahaus

Innenansicht Afrikahaus
Innenansicht Afrikahaus

Direkt vom Eingangsbereich gelangen Sie in das 2018 wieder neu eröffnete Afrikahaus. Die etwa vier Meter hohe Besuchsplattform bietet den besten Blick über die weitläufige und moderne Innenanlage unserer vier Afrikanischen Elefanten. Direkt gegenüber können Sie unsere Mandrills durch große Panoramascheiben beobachten. Die Anlage bietet den Regenwaldbewohnern viele Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten, aber auch Gelegenheit, ganz nah an die Besucher*innen heran zu kommen. Neben unseren Afrikanischen Elefanten und unserer Mandrill-Gruppe leben im Afrikahaus auch die selten in Zoos gezeigten Nacktmulle, die in vielerlei Hinsicht einzigartig sind.

Prof. Brandes-Haus

Außenansicht vom Prof. Brandes-Haus
Prof. Brandes-Haus

Das Prof. Brandes-Haus zeigt eine breite Auswahl baumbewohnender Säugetiere. Bartaffen, Wollaffen und Guerezas vertreten die drei Kontinente Asien, Südamerika und Afrika. Die Guerezas oder auch Mantelaffen schmücken bereits seit 1986 unser Zoologo. Als besonderes Highlight im Haus warten die Koalas als Vertreter Australiens. Die stark bedrohten Kronenmakis repräsentieren hingegen die eigenständige Tierwelt Madagaskars.

Ein besonderes Erlebnis sind aber auch unsere Zweifinger-Faultiere, die sich frei kletternd über den Köpfen der Besucher*innen bewegen. Besondere Besucherlieblinge sind auch unser fast 4 Meter langer Sunda-Gavial und die Kugelgürteltiere. Neben weiteren Vogel- und Säugerarten ergänzt eine Auswahl verschiedener wirbelloser Tierarten, wie Skorpione oder Einsiedlerkrebse, den umfangreichen Tierbestand des Hauses.

Begehbare Volieren

Auf insgesamt 1.550 Quadratmetern erstreckt sich die 2020 neu erbaute Voliere für unsere Kubaflamingos, Roten Sichler und Rosalöffler. Über drei Brücken können Sie durch die Anlage spazieren und so die Vögel ohne störende Barrieren erleben. In der Mitte der Wasserlandschaft steht den Flamingos eine große Insel zur Verfügung, die den Vögeln viel Sonne und gute Brutbedingungen bietet. Darüber hinaus gibt es einen separaten Futterteich.

begehbare Tundra-Voliere
begehbare Tundravoliere

Eine weitere begehbare Voliere ist die Tundravoliere. Dort können Sie verschiedene Watvögel, wie Sandregenpfeiffer, Flussuferläufer oder Rotschenkel beobachten, die inmitten des Besuchsbereiches ihren Nachwuchs groß ziehen. Insgesamt beherbergt unser Zoo eine Vielfalt und Anzahl an europäischen und heimischen Kleinvögeln, die es in anderen Zoos selten zu entdecken gibt.

In der sensiblen Brutzeit von März bis Mai dürfen die Vögel nicht gestört werden. Daher ist die Tundravoliere in dieser Zeit nicht zum Durchgang geöffnet. Sie können das Brutgeschehen aber von außen beobachten.

Ein Zoo mit Historie

Löwenpaarstatue im Rosarium
Löwenstatue im Rosarium

Neben modernen Anlagen prägt die lange Geschichte das Erscheinungsbild unseres 1861 gegründeten Zoos. Im gesamten Gelände verteilt erinnern historische Gebäude und Statuen an die bewegende Vergangenheit. Das 1862 erbaute Ziegenhaus ist das älteste Gebäude im Zoo und dient noch heute den Tahren als Stall. Markant ist auch der um 1910 erbaute Raubtierfelsen, von dem die Besucher*innen einen guten Blick über die Elefanten- und Löwenanlage sowie über die begehbare Kattainsel erhalten. Im gesamten Zoogelände erinnern Statuen und Infotafeln an bedeutende Ereignisse und Zeitepochen. So sind im Rosarium Gedenktafeln den bedeutendsten Zoodirektoren gewidmet und ein historischer Pfad sowie eine Ausstellung im Innenbereich des Raubtierfelsen informieren über unsere Vergangenheit.

Diese aktive Auseinandersetzung mit unserer Zoogeschichte sehen wir als wichtigen Bestandteil unseres Bildungsauftrages. Als kulturelle Einrichtung fungieren wir auch als Spiegel der Zeit. Dazu gehören Schattenseiten, wie die zahlreichen Völkerschauen, die aus heutiger Sicht inakzeptabel sind. Aber auch wegweisende Momente, wie die Ära von Prof. Brandes, in welcher der Weg für eine tiergerechte Haltung geebnet wurde. All diese Etappen haben uns geformt und die Werte geprägt, für die wir heute stehen: Wir sehen uns als einen Ort der Begegnung, der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Als ein Ort, an dem Artenvielfalt bewahrt und gefördert wird.

Unsere Geschichte

2011 - 2020

Außenansicht Prof. Brandes-Haus
Zoogeschichte von 2011 bis 2020

1999-2011

Der Zoo zur Jahrtausendwende

1989-1999

Bau einer Außenanlage für die Orang Utans
Nach der Wende

1950-1989

neu eröffnetes Aquarium 1962
Der Zoo in der DDR

1945-1950

Wiedereröffnung des Zoos am 6.6.1946
Wiederaufbau und Neubeginn

1934-1945

Zoo Dresden nach dem Zweiten Weltkrieg
Nationalsozialismus und Zerstörung

1910-1934

Zoodirektor Prof. Brandes mit Orang-Utan
Die Prof. Brandes-Ära

1861-1909

Lithografie des 1863 erbauten Raubtierhauses
Eröffnung und Pionierjahre

1855-1861

historischer Zooplan von 1864
Vor der Gründung

1629-1855

Das Zoogelände vor Baubeginn 1860
Vorgeschichte

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