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Löwe Jago

Löwe Jago

Jago war der Haremsführer unseres vierköpfigen Löwenrudels. Am 25. April 2022 musste er im Alter von 16 Jahren nach längerem Krankheitsverlauf eingeschläfert werden. Er wurde 2005 im Zoo Aalborg in Dänemark geboren und kam 2007 in unseren Zoo. Hier bewohnte er die ebenfalls 2007 eröffnete Löwenanlage gemeinsam mit Weibchen Layla und den beiden Jungtieren Abaja und Damien.

Steckbrief: Jago

Löwe Jago
  • 2005 geboren
  • Vater von Abaja und Damien
  • im April 2022 verstorben

Zunächst bewohnten Jago und die  2005 geborene Layla die Löwenanlage alleine, da sich kein Nachwuchs einstellen wollte. Nachdem Layla in ihrem Geburtszoo Amsterdam ein Hormonimplantat zur Empfängnisverhütung erhielt, stellte sich auch nach Ablauf von dessen Wirksamkeit kein regelmäßiger Zyklus ein. Allerdings klappte es dann zu unserer Freude 2012 doch noch mit Nachwuchs. Am 1. und 4. August kamen Abaja und Damien zur Welt. Das große Intervall bei den Geburten ist dabei nicht ungewöhnlich für Katzen. Während der Rolligkeit der Weibchen kommt es innerhalb einiger Tage zu dutzenden Paarungen mit teilweise mehr als einer Befruchtung.

Die Jungtiere wurden von Layla in einer sogenannten Mutterstube zur Welt gebracht. Diese war eine große Kiste in einer der rückwärtigen Innenanlagen. Jago hatte zu dieser Zeit keinen Zugang zu diesem Bereich. Dies entspricht durchaus der natürlichen Biologie von Löwen, da Weibchen sich im Freiland zur Geburt vom Rudel entfernen und in einem geschützten Bereich die Jungtiere zur Welt bringen. Nach einigen Tagen werden die Jungtiere dann dem Rudel zugeführt.

Mit acht Wochen durfte Jago die beiden Jungtiere unter Aufsicht von Layla kennenlernen. Seitdem haben sich beiden jungen Löwen zu prächtigen Tieren entwickelt und bilden mit den Eltern ein harmonisches Rudel, dessen Leittier Jago war.

Etwa vier bis sechs Kilogramm Rindfleisch gibt es am Tag für einen Löwen. Daneben werden im Zoo aber auch Kaninchen oder Lamm als Ganzkörperfütterung angeboten. Dies ist für unsere Raubtiere eine willkommene Abwechslung und entspricht dem natürlichen Fressverhalten. In der Natur, wo sich Löwen besonders von großen Säugetieren, wie Zebras und Antilopen ernähren, werden neben Fleisch auch Innereien, Haut, Sehnen und andere Bestandteile gefressen. Gelegentlich werden auch frisch geschlachtete Zootiere, wie Antilopen, Rinder oder Schafe, verfüttert. Für unsere Löwen ist diese Ganzkörperfütterung gesund und dient der Tierbeschäftigung.

Montags haben die Löwen einen festen Fastentag, an dem es maximal Kleinigkeiten, wie Hühnerküken, gibt. Im Gegensatz zu den drei anderen Löwen mochte Jago diese aber nicht und verschmähte die Küken daher meist.

Es ist nicht geplant, einen neuen männlichen Löwen bei uns zu halten und die Gruppe damit wieder auf vier Tiere aufzustocken, da die Integration in eine bestehende Löwenfamilie sehr schwierig ist. Layla, Abaja und Damien bleiben uns aber erhalten.

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