Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Trampeltier


Das Leben in der Wüste
Das Trampeltier ist ideal an seinen Lebensraum angepasst. Wir Menschen z.B. halten unsere Körpertemperatur konstant und regulieren sie durch Schwitzen. Die Körpertemperatur der Kamele schwankt zwischen 34 °C nachts und 41 °C mittags. Daher schwitzen sie fast nicht. Kamele leben weiterhin auf großem Fuß. Ihre Sohlen tragen großflächige und elastische Schwielen, sodass sie im weichen Sand nicht zu tief einsinken. Bei Sandstürmen können sie einerseits ihre Nasenlöcher schließen, andererseits besitzen ein drittes transparentes Augenlid. So können Sie trotz geschlossenem Auge sehen. Um die wenigen aber dornigen Wüstenpflanzen fressen zu können, haben Kamele eine gespaltene und damit beweglichere Oberlippe.
 
Das Geheimnis der Höcker
Ein Kamel kann mehr als zwei Wochen ohne Wasser auskommen. Wenn es trinkt, nimmt es bis zu 100 l Wasser in 10 Minuten auf. Darm, Nieren und Blase resorbieren wesentlich mehr Wasser aus der Nahrung als andere Säuger. Daher sind Kot und Urin extrem trocken. Die wichtigste Aufgabe übernehmen allerdings die Höcker. Die sind nicht etwa Wasserspeicher, sondern Fettspeicher. Bei Wasser- und Nahrungsmangel wird das Fett verbrannt. Dabei entsteht neben Energie das nötige Wasser.
 
Auf schaukelnden Pfaden
Kamele wie auch Giraffen und Elefanten laufen im Passgang, d.h. sie setzen immer ein Beinpaar der gleichen Seite. Dadurch kommt es zum typischen Schaukelgang.
 
Übrigens
Die Anlage unserer Kamele ist nicht eingezäunt. Da Kamele keine Spalten oder Kanten überwinden, reicht ein Graben als Absperrung vollkommen aus.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2020).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2391379 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


30.04.2021

Kubaflamingos wieder auf der Außenanlage

Kubaflamingos
Endlich konnten unsere Kubaflamingos das Flamingohaus verlassen und auf ihre Brutinsel in der neuen Flamingovoliere strömen. Durch die Aufhebung der Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest durch das Veterinäramt Dresden dürfen unsere Vögel nun wieder die Außenanlagen nutzen. Es wird auch höchste Zeit,... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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