Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Sandregenpfeifer


Die Regenpfeifer
Der Sandregenpfeifer gehört zur Familie der Regenpfeifer. Im Gegensatz zu den Schnepfen, Austernfischern und Brachvögeln haben die Regenpfeifer keinen besonders langen Schnabel. Die Beine sind hingegen wie bei anderen Limikolen ebenfalls relativ lang. Regenpfeifer sind mit wenigen Ausnahmen kosmopolitisch verbreitet und bewohnen dabei meist offene, häufig feuchte Lebensräume in der Nähe von Gewässern. Sehr trockene Lebensräume werden gemieden.
Häufig haben Regenpfeifer eine Maske im Bereich des Kopfes und der typisch für diese Familie großen Augen. Bei einigen Arten gibt es sogar sehr auffällige farbige Hautlappen im Gesichtsbereich.
 
Küstenbewohner
Der 20 cm große und 75 g schwere Sandregenpfeifer lebt an Küsten im Norden Asiens, Europas und auf Grönland und dem nördlichsten Kanada. Als Winterquartier dienen den Populationen dieser Regionen Afrika und der Nahe Osten. Vögel aus Mitteleuropa sind aber teilweise keine Zugvögel und überwintern im Brutgebiet. Der Sandregenpfeifer ist besonders an Küsten verbreitet, nur gelegentlich ist er auch im Innland an Flüssen, Kiesgruben oder in Feuchtgebieten zu beobachten.
In der Brutzeit bilden sich Paare, die manchmal sogar über mehrere Jahre zusammen bleiben. Als Nest dient eine Kuhle auf Sand- und Kiesflächen in die die gesprenkelten Eier gelegt werden. Die Eier sind so gut getarnt. In guten Jahren kann ein Paar bis zu drei Bruten großziehen.


Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2018).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose19136 + X
Fische37260 + X
Amphibien941
Reptilien37101 + X
Vögel81392
Säugetiere63413 + X
 Gesamt2461343 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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