Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Rotschenkel


Nomen est omen
Wie die anderen Bewohner gehört auch der Rotschenkel in die Verwandtschaft der Regenpfeifer. Er besitzt die für viele Limikolen typischen langen Beine und langen Schnabel, mit denen im Schlick und Schlamm nach Nahrung wie Würmern, Insekten und deren Larven gestochert wird. Den Namen hat der Rotschenkel von seinen sehr deutlich roten Beinen, die ihn eigentlich unverwechselbar machen. Das Gefieder ist sonst eher schlicht, mit einer hellen Unter- und bräunlichem Oberseite. Der Schnabel ist ebenfalls rot, wird aber zur Basis hin dunkler.
 
Monogamie
Mit einen Gewicht bis 150 g und einer Größe von maximal 30 cm bleibt er deutlich kleiner als beispielsweise der Große Brachvogel, der ebenfalls in der Tundravoliere zu sehen ist. Der Rotschenkel ist ein typischer Vogel der Küsten Nord- und Mitteleuropas. Die Bestände gelten derzeit nicht als bedroht. In der kälteren Jahreszeit zieht der Rotschenkel wie viele andere Limikolen in den Süden. Die Überwinterungsgebiete finden sich an den Küsten Afrikas und Südasiens.
Rotschenkel bilden in der Brutzeit ein monogames Paar, welches ein Nest am Boden im Gras baut. Die Eier werden für 24 Tage bebrütet und die geschlüpften Jungvögel werden nach etwa 30 Tagen flügge.
 
Übrigens
Im Zoo Dresden gelingt regelmäßig die Nachzucht des Rotschenkels. Gemeinsam mit anderen Limikolen bildet er in der Tundravoliere eine natürliche Lebensgemeinschaft.


Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2018).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose19136 + X
Fische37260 + X
Amphibien941
Reptilien37101 + X
Vögel81392
Säugetiere63413 + X
 Gesamt2461343 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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