Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Parmakänguru


Wallaby
Das Parmakänguru wird zu den Wallabys gezählt und deshalb manchmal auch als Parmawallaby bezeichnet. Wallabys sind meist kleinere Känguruarten. Trotzdem ist die Verwendung Wallaby nicht immer ganz eindeutig. Das Parmakänguru hat ein rötlich bis graubraunes Fell. Auffällig sind ein weißer Wangenstrich sowie ein dunkler Aalstrich.
 
Von Down Under
Das Parmakänguru findet man wie die meisten Känguruarten in Australien. Dort lebt es in Hartlaubwäldern des Bundesstaates New South Wales. Außerdem existiert auch eine kleine eingeschleppte Population auf der Insel Kawau kurz vor der Küste Neuseelands. Die Tiere werden bis zu 6 kg schwer und erreichen eine Körpergröße von 50 cm. Damit ist es deutlich kleiner als das Rote Riesenkänguru. Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere ernähren sich von Gräsern und Kräutern.
 
Wieder da
Ende des 19 Jahrhunderts galt die damals ohnehin als selten angesehene Art bereits als ausgestorben. Erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts konnte die Art erst auf der neuseeländischen Insel Kawau und dann auch in Australien wiederentdeckt werden. Über Schutz- und Zuchtprogramme hat sich ihr Bestand stabilisiert, so dass ihr Bestand als gering gefährdet eingestuft werden kann.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2020).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2391379 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

...so bleiben Sie auf dem Laufenden

Tierische Neuigkeiten


30.04.2021

Kubaflamingos wieder auf der Außenanlage

Kubaflamingos
Endlich konnten unsere Kubaflamingos das Flamingohaus verlassen und auf ihre Brutinsel in der neuen Flamingovoliere strömen. Durch die Aufhebung der Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest durch das Veterinäramt Dresden dürfen unsere Vögel nun wieder die Außenanlagen nutzen. Es wird auch höchste Zeit,... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

nach oben