Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Orang-Utan

Sumatra-Orang-Utan


Ich bau mir eine Schlafkoje!
Wenn es beginnt zu dämmern, klettern die Orang-Utans auf Bäume und basteln sich ein Schlafnest in einer geeigneten Astgabel. Oft bauen sie sogar ein Dach über das Nest, das vor den riesigen Regenmengen in den südostasiatischen Wäldern schützt. In den meisten Fällen bauen die Tiere jede Nacht ein neues Nest. Dieses Nestbauverhalten ist angeboren, denn auch im Zoo zeigen Orang-Utans diese Verhaltensweise.
 
Vom Singen und Lieben der Orangs
Orang-Utans sind nicht so gesellig wie z.B. Schimpansen und leben eher einzeln. Wenn ein Orangweibchen paarungswillig ist, geht es selbst auf die Suche nach einem Mann. Dabei orientiert sie sich an den lauten Gesängen der Männchen. Orangmännchen haben einen großen Kehlsack, der ihre Rufe verstärkt. Die beiden Partner bleiben solange zusammen, bis das Weibchen trächtig ist. Danach geht es wieder ihren eigenen Weg. Spätestens mit der Geschlechtsreife stehen die Jungen auf eigenen Beinen, wobei die Töchter in der Regel länger bei der Mutter bleiben als die Söhne. Wahrscheinlich lernen sie dann von ihr eigenen Mutter die Säuglingspflege.
 
Stammt der Mensch tatsächlich vom Affen ab?
Das ist wohl eine der am häufigsten gestellten Fragen, die fast immer falsch interpretiert wird. Natürlich stammt der Mensch nicht vom Affen ab. Beide, Mensch und heutige Menschenaffen, haben den gleichen inzwischen ausgestorbenen, menschenartigen Vorfahr, der vor etwa 5 Mio. Jahre lebte. Aus diesem gemeinsamen Vorfahr entwickelten sich die Vorfahren der heutigen Schimpansen und Menschen auf getrennten Wegen weiter. 
 
Der Orang-Utan und der Mensch
Bereits der Frühmensch jagte Orangs, um sie zu essen. Auf der indonesischen Insel Java wurden sie vollständig ausgerottet. Auf Borneo wurden sie örtlich anstelle von Menschen geopfert und verschwanden deshalb gebietsweise. Im 19. und 20. Jahrhundert kam schließlich noch der weltweite Handel mit Orangs als Haustiere hinzu. Erst in den 60-er Jahren erkannte man die gefährliche Situation. Handel und Jagd wurden verboten. Außerdem wurden verschiedene Schutz- und Erhaltungszuchtprojekte ins Leben gerufen. Es konnten mittlerweile sogar schon Tiere wieder ausgewildert werden. Dennoch schätzen Experten, dass bei der derzeitigen Abnahme der Wildbestände in 20 Jahren Orang-Utans nur noch in Menschenobhut leben werden. Eine Kombination aus Entwaldung, illegalem Handel und Jagd könnte die frei lebenden Orangs bis dahin ausgerottet haben.
 
Übrigens
Das Wort „Orang-Utan“ kommt aus dem Malaiischen und bedeutet „Waldmensch“.
Derzeit leben im Zoo: Djaka und Djudi sowie Daisy und Toni mit Dalai.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2019).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2431344 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


27.05.2020

Zoo Dresden öffnet zum Wochenende wieder seine Tierhäuser

Ab dem Wochenende öffnen die Tierhäuser im Zoo Dresden. Dann können Besucher auch wieder die Koalas erleben.
Zum Wochenende lockt der Zoo Dresden mit nahezu vollem Tiergenuss: War der Zoobesuch in den vergangenen Wochen mit einigen Einschränkungen verbunden, können Besucher ab 6. Juni nun auch wieder bei den tierischen Bewohnern des Terrariums und des Prof. Brandes-Hauses vorbei schauen. In den Tierhäusern selbst... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

Schauen Sie doch mal wieder vorbei

Spannende Events im Zoo


14.05.2020 - 05.06.2020

Absage: Dreamnight at the Zoo

Dreamnight at the Zoo
Liebe Kinder, liebe Eltern,  leider haben die aktuellen Festlegungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung auch starke Auswirkungen auf unsere diesjährige Veranstaltungssaison. Bis einschließlich 31. August sind alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt.   Aus diesem Grund können wir Euch am 5. Juni leider nicht zu unserer traditionellen „ Dreamnight at the Zoo“ einladen. Die Veranstaltung ist abgesagt , eine Verschiebung in den Herbst ist nicht geplant.  ... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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