Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Netzpython


Der Python tötet seine Beute nicht durch Gift, sondern durch Erwürgen
Riesenschlangen sind eine erdgeschichtlich sehr alte Gruppe und existieren bereits seit der Kreidezeit (vor 140 – 65 Mio. Jahren). Erst viel später in der Evolution wurden die Schlangen kleiner und entwickelten Giftzähne. So haben Riesenschlangen nicht die Möglichkeit, lähmende Gifte in ihre Beute zu spritzen. Da sie aber sehr groß und muskulös gebaut sind, wickeln sie sich blitzartig um die Beute herum und erwürgen diese. Daher nennt man Riesenschlangen auch Würgeschlangen.
 
Mit gespaltener Zunge
Schlangen besitzen eine vorn eingeschlitzte Zunge. Diese kann schnell aus dem geschlossenen Maul hin und her bewegt werden: das so genannte Züngeln. Die Zunge nimmt Duftmoleküle aus der Umgebung auf, die beim Züngeln an eine kleine Öffnung im Gaumen geführt werden. Dort sitzen sehr sensible Geruchssinneszellen (Jacobsonsches Organ). Also kann eine Schlange mit der Zunge riechen.
 
Riesenschlangen sehen mit der „Nase“
Die Pythons besitzen wie die giftigen Grubenottern ein zusätzliches Organ, das in einer kleinen Grube über dem Maul sitzt. Dieses Grubenorgan enthält Thermorezeptor, d.h. Sinneszellen, die auf Infrarotstrahlen reagieren. Jedes Säugetier strahlt einen gewissen Teil an Wärme ab. So kann der Python mithilfe des Grubenorgans die Wärme der Beute „sehen“ und sich langsam anschleichen.
 
Igitt, eine glitschige Schlange
Viele Menschen meinen, Schlangen seien glitschig. Das sind sie aber keineswegs. Schlangen sind wie Krokodile, Schildkröten und Echsen Reptilien mit einer trockenen, schuppigen Haut.
 
Übrigens
Netzpythons gehören neben der Anakonda und dem Tigerpython zu den größten Schlangen der Erde und sollen sogar in der Lage sein, einen Menschen zu töten, wobei der Mensch eigentlich nicht ins Beutespektrum einer Riesenschlange passt.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2019).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2431344 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


29.06.2020

Baufortschritt an der begehbaren Flamingovoliere

Hier entsteht die neue begehbare Flamingovoliere. Zoodirektor Karl-Heinz Ukena, Zooaufsichtsratsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Detlef Sittel und Kurator Matthias Hendel präsentierten heute den aktuellen Baustand.
Die rosaroten Kubaflamingos sind ein leuchtendes Markenzeichen des Zoo Dresden und Anziehungspunkt für viele Besucher. In Vorbereitung auf den Bau des neuen Orang-Utan-Hauses ziehen die Flamingos an einen neuen Standort um, der sowohl den Tieren, als auch den Besuchern einen Mehrwert an Wohlbefinden bietet. So... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

Schauen Sie doch mal wieder vorbei

Spannende Events im Zoo


04.07.2020 - 31.10.2020

Der Zookasper ist wieder da!

Zookasper
Unser Zookasper spielt wieder für euch! Ab Samstag, den 4. Juli erlebt unser Zookasper wieder lustige und spannende Abenteuer auf seiner kleinen Freilichtbühne. Aufgrund der geltenden Hygienevorschriften finden die Vorstellungen mit eingeschränkter Platzkapazität statt. Bitte beachtet die Hinweise am Kasperhaus und die Beschilderung auf den Sitzbänken. Reguläre Spielzeiten vom 4. Juli bis Oktober: Dienstag und Donnerstag: 10.30, 11.30, und 14.30 Uhr und in den Ferien nochmal 16 Uhr Samstag,... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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