Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Mandrill


Männchen mit „Kriegsbemalung“
Ein männlicher Mandrill hat eine grell rot und blau gefärbte Gesichtshaut. Umrahmt wird sein Gesicht von einem orangefarbenem Kinn- und Wangenbart.
 
Rätselhafte Familienbande
Die soziale Lebensweise der Mandrills gibt den Wissenschaftlern große Rätsel auf. Meist leben die Affen in Gruppen von 15 bis 20 Individuen. Eine solche Horde besteht aus einem Männchen und seinem Harem mit mehreren Weibchen sowie deren Nachwuchs. Der hohe Konkurrenzdruck durch andere Männchen führt dazu, dass es in kurzen Abständen zum Wechsel der Haremshalter kommen kann. Die Einzelmännchengruppen schließen sich immer wieder zu Großverbänden zusammen. Die deutliche Gliederung der einzelnen Gruppen bleibt aber auch innerhalb dieses Verbandes erhalten.
 
Lautstarke Kommunikation
Um Kontakt mit den übrigen Gruppenmitgliedern zu halten, erzeugen Mandrills ständig grunzende Laute. Vor Gefahr wird mit hustenden Geräuschen gewarnt. Allerdings kommunizieren Mandrills auch mit ihrer Körperhaltung und einer stark ausgeprägten Gesichtsmimik. So gibt es das Drohgähnen oder das Kopfschwenken zur Beschwichtigung. Gegenseitige Fellpflege (Lausen) vertieft die sozialen Bindungen zwischen den Familienmitgliedern.
 
Mandrills sind Paviane!
Ihre Statur zeigt eindeutig, dass Mandrills zu den Pavianen gehören. Allen gemeinsam sind ein kurzer Schwanz, hundeähnliche Kiefer, ein kräftiger Körper und riesige Eckzähne bei den Männchen. Haben Pavianweibchen ihre fruchtbaren Tage, signalisieren sie diesen Zustand den Männchen durch das leuchtend rote Anschwellen von Genitalregion und Schwanzwurzel.
 
Sie werden gegessen und verlieren ihren Lebensraum
Leider gehört der Mandrill zu den Arten, die besonders stark gefährdet sind: Ihr Fleisch wird als so genanntes „bushmeat“ für den Verzehr an Straßenrändern und auf Märkten in Westafrika angeboten. Zusätzlich schmilzt, wie überall auf der Welt, auch in Afrika der Lebensraum Regenwald immer weiter.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2020).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2391379 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


30.04.2021

Kubaflamingos wieder auf der Außenanlage

Kubaflamingos
Endlich konnten unsere Kubaflamingos das Flamingohaus verlassen und auf ihre Brutinsel in der neuen Flamingovoliere strömen. Durch die Aufhebung der Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest durch das Veterinäramt Dresden dürfen unsere Vögel nun wieder die Außenanlagen nutzen. Es wird auch höchste Zeit,... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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