Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Karakal


Ein Luchs?
Obwohl der Karakal auch Wüstenluchs genannt wird, ist er mit den Luchsen nicht direkt verwandt. Der Trivialname rührt eher von seiner Ähnlichkeit mit den Luchsen. Die schwarzen Spitzen seiner Ohren geben ihm im übrigen auch seinen Namen, da das türkische Wort Karakula so viel wie „Schwarzohr“ heißt.
 
Ein Luchs in der Wüste?
Auch hier führt der Trivialname wieder in die Irre. Zwar lebt der Karakal in trockenen Gebieten wie Halbwüsten, Steppen oder Trockenwäldern, in den echten Wüsten ist er hingegen nicht zu Hause. Neben diesen trockenen Lebensräumen findet man in aber auch in feuchten Wäldern und Mangroven. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich dabei über fast gesamt Afrika, den Nahen Osten bis zur Türkei und an den Aralsee. Obwohl er in einigen Gebieten bejagt wird, ist sein Bestand noch nicht gefährdet.
 
Ein treuer Freund?
In einigen Gebieten des Nahen Osten wurden und werden teilweise noch Karakale abgerichtet und dienen dem Menschen als Jagdbegleiter. Er ernährt sich vorwiegend von Nagern und Vögeln und sogar Kleinantilopen stehen auf dem Speiseplan. In Anpassung an die trockenen Lebensräume muss er sehr wenig trinken. Meist deckt er den Flüssigkeitsbedarf über seine Nahrung ab.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2020).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2391379 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


30.04.2021

Kubaflamingos wieder auf der Außenanlage

Kubaflamingos
Endlich konnten unsere Kubaflamingos das Flamingohaus verlassen und auf ihre Brutinsel in der neuen Flamingovoliere strömen. Durch die Aufhebung der Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest durch das Veterinäramt Dresden dürfen unsere Vögel nun wieder die Außenanlagen nutzen. Es wird auch höchste Zeit,... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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