Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Guereza


Die aus dem Zoologo bekannten Guerezas gehören zur Familie der Meerkatzenverwandten und werden aufgrund ihres weißen Schulterbehanges auch Mantelaffen genannt.

Von Kamerun bis Nordost- und Ostafrika kommen sie in tropischen Regen-, Sumpf- und Buschwäldern der Savannenregion, aber auch in Gebirgswälder bis über 3000 Meter Höhe vor. Am meisten sind sie aber in Galeriewäldern entlang von Flüssen verbreitet.

Die Nahrung der tagaktiven Guerezas besteht hauptsächlich aus jungen, unreifen Blättern. Sie fressen aber auch Früchte, Knospen, Blüten und reife Blätter.

Mantelaffen leben gesellig in Harems von drei bis 15 Tieren zusammen, wobei eine Rangordnung unter den Weibchen besteht. Männchen ohne Harem bilden lose Junggesellentrupps oder leben einzelgängerisch.

Nach einer Tragzeit von etwa sechs Monaten kommt meist ein einzelnes Jungtier auf die Welt. Dies ist komplett weiß gefärbt und für alle Weibchen bis zur Umfärbung (nach 2-3 Monaten) höchst interessant. Somit wird gewährleistet, dass alle Mitglieder der Gruppe ein Auge auf den Nachwuchs haben und ihn vor Feinden, wie Leoparden, Greifvögeln und Schimpansen, schützen.

Im Dresdner Zoo werden Guerezas bereits seit 1960 gehalten und erfolgreich gezüchtet. So konnten mehr als 70 Jungtiere aufgezogen werden.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2018).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose19136 + X
Fische37260 + X
Amphibien941
Reptilien37101 + X
Vögel81392
Säugetiere63413 + X
 Gesamt2461343 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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