Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Große Mara


Hüpfendes Meerschweinchen
Die Große Mara oder auch Pampashase ist ein Nagetier und gehört in die Verwandtschaft der Meerschweine. Nach dem Capybara, dem größten Nagetier der Welt, ist sie der größte Vertreter der Familie Meerschwein. Der Name Pampashase ist in soweit verwirrend, da Hasen keine Nagetiere sind und die Mara nicht näher mit ihnen verwandtist. Der Name kommt daher, dass sie sich in ihrer Heimat, den Pampas in Südamerika, bei Gefahr ähnlich wie Hasen hüpfend in Sicherheit zu bringen versuchen. Ihre Fortbewegung gleicht dann eher den Hasen als den Meerschweinchen. Die Bezeichnung „Hüpfende Meerschweine“ passt in dem Fall also besser.
 
Steppentiere
In ihrer Lebensweise und dem Körperbau ist sie gut an ein Leben in der Steppe angepasst. Sie besitzt sehr lange Beine und ist ein guter Läufer. Maras ernähren sich vorwiegend von Gras, was in der Pampa Südamerikas häufig die einzige Vegetation ist, die großflächig vorkommt. Die Jungen werden fast voll entwickelt geboren. So können die Jungtiere bereits kurz nach der Geburt gut laufen. Dies ist in der weiten Steppenlandschaft von großem Vorteil. Auch die weiße Zeichnung um den Schwanz ist als optisches Signal über große Strecken gut für ein leben in solch einer offenen Landschaft geeignet.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2020).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose1660 + X
Fische38248 + X
Amphibien960
Reptilien36121
Vögel81404
Säugetiere63451 + X
 Gesamt2391379 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


30.04.2021

Kubaflamingos wieder auf der Außenanlage

Kubaflamingos
Endlich konnten unsere Kubaflamingos das Flamingohaus verlassen und auf ihre Brutinsel in der neuen Flamingovoliere strömen. Durch die Aufhebung der Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest durch das Veterinäramt Dresden dürfen unsere Vögel nun wieder die Außenanlagen nutzen. Es wird auch höchste Zeit,... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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