18.12.2016

Nilgaus zurück im Zoo

Drei Nilgauantilopen, darunter zwei Weibchen und ein Männchen, sowie ein neuer Schweinshirschbock sind in den vergangenen Wochen im Zoo Dresden eingezogenen. Die Neuankömmlinge teilen sich ihre Anlage mit fünf alteingesessenen weiblichen Schweinshirschen. Für die stärkere Besatzung wurde deren Anlage erweitert und der Stall ausgebaut.

Der Nilgaubock stammt aus dem Zoo München und wurde im September 2015 geboren. Die beiden Antilopen-Weibchen kommen aus den Zoos in Usti nad Labem und Krefeld und kamen im September 2014 bzw. im Oktober 2015 zur Welt. Die Nilgauantilopen konnten sich bereits mit der Anlage vertraut machen, sind derzeit aber im Stall untergebracht. Der Grund sind ihre Mitbewohner. Der sieben Jahre alte männliche Schweinshirsch aus dem Zoo Whipsnade (Großbritannien) gewöhnt sich derzeit nicht nur an die Anlage, sondern auch an die fünf weiblichen Schweinshirsche.

Zoologisch betrachtet gelten Schweinshirsche als Rarität und werden in Zoos eher selten gezeigt – in Deutschland nur in Dresden und Berlin. In Südostasien gelten die Tiere bereits als stark bedroht, da der natürliche Lebensraum – dichte Wälder und feuchte Grasländer - mehr und mehr zerstört wird. Mit dem Zugang eines Tieres aus einem britischen Zoo kann darüber hinaus die genetische Vielfalt auf dem europäischen Festland erhöht werden, was für die Erhaltung und Zucht dieser Tiere besonders wertvoll ist.

In den kommenden Tagen werden beide Tierarten zusammen geführt und sind dann ganzjährig für die Besucher zu sehen. Erfahrungen mit der Vergesellschaftung dieser beiden Tierarten hat der Zoo Dresden bereits, daher sieht Kurator Matthias Hendel den kommenden Wochen entspannt entgegen: „Wir gehen davon aus, dass die Tiere harmonisch miteinander leben.“
 
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