Eröffnung Afrikahaus


Knapp drei Jahre haben die Umbaumaßnahmen am Afrikahaus gedauert. Seit 11. April ist das umgebaute Afrikahaus nun wieder für die Besucher geöffnet. Der Umbau des Afrikahauses zählt mit einer Investitionssumme von 8,6 Mio. Euro zu einem der größten realisierten Projekte des Zoo Dresden.

Der Umzug der tierischen Bewohner verlief reibungslos. Die drei Elefantenkühe Drumbo, Mogli und Sawu konnten sich in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen und erkundeten ausgiebig alle Ecken und Winkel der mehr als doppelt so großen Innenfläche. Eine freitragende Dachkonstruktion ermöglicht, dass auf Pylone verzichtet werden konnte. Somit konnte für die Lauffläche die gesamte Breite des Hauses genutzt werden. Auch der ehemalige Besucherweg wurde der Elefantenfläche zugeschlagen. Somit ist eine mehr als doppelt so große Innenanlage für die Elefanten entstanden. Der weiche Sandboden dient dabei nicht nur als Beschäftigung, sondern bietet auch deutlich mehr Komfort für die Dickhäuter. Nun werden die Außenanlagen umgestaltet. Der Umbau ist bis Anfang 2019 geplant. Frühestens dann ist die Dresdner Elefantenanlage bereit, auch einen Elefantenbullen temporär zu halten.
 
Nachdem die Außenanlage für die Mandrills mit Seilen und neuen Einbauten aufgefrischt wurde, erfolgte der Umzug der neunköpfigen Mandrillgruppe. Diese lebten sich recht schnell auf der völlig umgestaltete Anlage ein, die dem natürlichen Kletterbedürfnis deutlich mehr entspricht. Als typische Regenwaldbewohner nutzen Paviane gern höhere Bereiche. Die Stahlübernetzung der Innenanlage ermöglicht den Tieren mit der markant gefärbten Gesichtshaut bis zu einer Höhe von sieben Metern zu klettern und so auch einen Blick zu den dickhäutigen Nachbarn rüber zu werfen. Besucher und Mandrills sind künftig nicht mehr durch einen Wassergraben voneinander getrennt, sondern können sich direkt durch große Panoramascheiben gegenüber stehen.
 
Auch die Nacktmulle und der Rüsselspringer sind nun wieder in ihren gewohnten Behausungen im Eingangsbereich für die Besucher zu sehen. Im Auditorium erwartet alle Besucher die Fotoausstellung „Südwest-Afrika – Atemberaubende Landschaften mit stolzen Tieren und faszinierenden Menschen“ von Christine und Hans-Jörg Schönherr.

Umbau Afrikahaus


Um auch künftig unsere Elefanten in einer modernen und attraktiven Anlage präsentieren zu können, ist eine grundlegende Sanierung und Umgestaltung des Afrikahauses notwendig geworden. Das Gebäude, welches 1999 als kompletter Neubau eröffnet wurde, wird bis Frühjahr 2018 umgebaut.
Aus diesem Grund bleibt die Tierhalle in dieser Zeit geschlossen und ist für Besucher nicht zugänglich. Die Umbaumaßnahmen sehen vor, dass unsere Elefanten im Inneren des Hauses eine deutlich größere Lauffläche mit Sandboden und Regenwalddusche erhalten. Dafür müssen die Besucherbrücke, das Africafé sowie der Wassergraben der Mandrills weichen und die Boxen werden in einen Anbau verlegt. Außerdem wird der zur Verfügung stehende Raum auf der neuen Mandrill-Innenanlage durch Kletterbäume für die Affen verdoppelt. Nach Fertigstellung der Arbeiten im Haus folgt die Erweiterung und Neugestaltung der Außenanlage für unsere Elefanten.

Umbaumaßnahmen


  • Neubau der Glasfassade zur Africa Lodge
  • Erneuerung des Daches der Tierhalle
  • teilweise Erneuerung der Haustechnik
  • Erweiterung der Innenanlage für die Elefanten (Entfernung der Besucherbrücke in der Tierhalle)
  • Anbau eines Stallgebäudes für die Elefanten
  • Bau eines Vorgeheges für die Elefanten
  • Erweiterung des Außengeheges für die Elefanten
  • Umbau der Mandrill-Anlage innen (Entfernung des Wassergrabens, neue Gehegebegrenzung aus Mauer und Glas, Abdeckung mit Stahlnetz)
  • neuer Besucherweg und neuer Besuchereingang in die Halle

Aktueller Baufortschritt - Stand Februar 2018


Innenansicht Afrikahaus
Innenansicht Afrikahaus
Der Innenausbau der Tierhalle, an dem verschiedenste Gewerke beteiligt sind, schreitet weiter voran. Am offensichtlichsten sind die Fortschritte am Kunstfelsenbau und Galabau zu sehen. Aber auch Haustechniker sind weiterhin mit Installationsarbeiten beschäftigt.
Die imposante Kunstfelsgestaltung ist nahezu abgeschlossen. Für die Kunstbäume im Mandrillgehege und auf der Elefantenanlage wurden zuvor bis zu 7 m hohe Stahlkonstruktionen verschraubt, die den Bäumen ihre Stabilität geben.
Die Besuchertreppe entlang des Auditoriums endet nun in etwa 4 m Höhe in einem Podest, von dem man einen guten Überblick über die gesamte Halle erhält. Gut zu erkennen sind von hier oben die mehr als 3 m aus der Erde herausragenden Stahl-Pfosten der Gehege-Begrenzungen für die Elefanten.
Begrenzungen aus Robinien-Zäunen, vom Galabau errichtet, geben auch dem Besucherbereich erste Konturen. Beetaussparungen werden gerade mit Erde aufgefüllt und ab Anfang Februar beginnen Gärtner mit der Bepflanzung.
Auch im Außenbereich kann der Galabau in diesen frostfreien Wochen mit seinen Aufgaben fortfahren. So sind die Arbeiten am neuen Besucherweg zwischen Katta- und Elefantenanlage hier in vollem Gange.
In den nächsten Wochen wird die Lauffläche der Elefanten fertiggestellt. Vor der Auffüllung der Substrate wird die gesamte Fläche bis zu einer Tiefe von 1m ausgekoffert.
Auch in der Mandrill-Anlage geht es in großen Schritten vorwärts: Stahlnetzüberspannung, Holzeinbauten und Panzerglasscheiben sind die wichtigsten Aktionen bis Ende Februar.

Wo sind die Bewohner des Afrikahauses während des Umbaus?


Unsere drei Elefantenkühe sind in einer Interimsunterkunft am anderen Ende der Außenanlage untergebracht. Auf der Außenanlage können die Tiere in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr beobachtet werden. Während des täglichen Trainings, der Körperpflege und nach Dienstschluss der Tierpfleger halten sich die Elefanten in der für Besucher nicht einsehbaren Halle auf.
Die Mandrill-Gruppe bewohnt während der Bauarbeiten eine Interimsunterkunft hinter den Zookulissen. Damit sind sie leider für die Besucher übergangsweise nicht zu sehen.
Die Nacktmull-Kolonie, Grabfrösche, Tapirrüsselfische, Tansania-Gürtelschweife und der Kurzohr-Rüsselspringer sind ebenfalls während der Bauzeit in Anlagen hinter den Kulissen untergebracht. Die Tüpfelgrasmäuse wurden an eine privaten Halter vermittelt.



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