Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Gepard


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Geparde sind nicht nur Lauerjäger wie andere Katzen, sie können ihrer Beute auf kurzen Strecken von 300 – 400 m auch nachjagen. Dafür haben sie eine extrem biegsame Wirbelsäule, einen leichten, stromlinienförmigen Körper und einen kleinen Kopf. Die Beine eines Gepards sind sehr lang, ideal für weite Sprünge. Außerdem kann er seine Krallen nicht wie alle anderen Katzen vollständig einziehen. Das hat den Nutzen, dass die Krallen fester und starr sind und wie Spikes funktionieren. So kann ein Gepard ähnlich wie ein Sprinter einen Blitzstart hinlegen. Nach dem Schlagen einer Beute benötigen Geparde eine längere Erholungspause, bevor sie ihre Beute fressen können.
 
Die Räuber und ihre Beute
Die Beziehung zwischen Räubern und deren Beute ist biologisch sehr wichtig. Raubtiere fressen vor allem kranke und schwache Tiere. Damit verhindern sie die Ausbreitung von Krankheiten oder die Weitergabe schlechter Gene innerhalb einer Population. Das nennt man natürliche Auslese. Außerdem halten Räuber die Zahl einer Population relativ konstant, sodass es nicht zu Überbevölkerung und Überweidung kommen kann. Wenn allerdings die Wildtiere durch den Menschen dezimiert werden, finden die Räuber nicht mehr genug Nahrung. Sie sterben, wandern ab oder weichen auf Haustierherden aus. 
 
Übrigens
Unsere beiden Gepardenmännchen Ramzes und Rashid sind Brüder. Ramzes ist an der weißen Schwanzspitze zu erkennen.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2016).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose20120 + X
Fische37235 + X
Amphibien1051
Reptilien38119 + X
Vögel82424
Säugetiere64371 + X
 Gesamt2671320 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


14.05.2018

Riesenschildkröten wieder im Sommerquartier

Aldabra-Riesenschildkröten im Sommerquartier
Am 14. Mai freuten sich unsere Aldabra-Riesenschildkröten Hugo I, II, III + IV über den Beginn der Freiluftsaison und eroberten im Eiltempo endlich wieder ihre Außenanlage. Die vier Schwergewichte legten in der Winterunterkunft erneut ordentlich zu, da in der kalten Jahreszeit überwiegend... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

Schauen Sie doch mal wieder vorbei

Spannende Events im Zoo


26.05.2018

Langer Tag der StadtNatur

Braunes Langohr Foto: Reimund Francke
Naturgeprägte Stadträume sind hochwertige Lebensräume für uns Menschen aber auch für viele Tier- und Pflanzenarten. Städtische Grünflächen wie Parks, Gärten, Gewässer, Stadtwälder und Brachflächen mit ihrer Vielfalt an Nutzungsarten bilden ein buntes Mosaik unterschiedlicher Lebensräume und bieten somit beste Voraussetzungen für großen Artenreichtum. StadtNatur erfüllt in unmittelbarem Arbeits- und Wohnumfeld verschiedene Funktionen: Sie dient zur Erholung, bietet Raum für Kreativität und... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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