Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Wasserschwein


Schweine im Wasser?
Anders als der Name sagt, sind Wasserschweine oder Capybaras nicht mit den Schweinen verwandt. Sie gehören in die Verwandtschaft der Meerschweine und sind die größten lebenden Nagetiere überhaupt. Sie können teilweise bis zu 80 kg schwer werden, aber erreichen meist ein Gewicht von 50 kg bei den Männchen und 60 kg bei den Weibchen. Man findet sie fast im gesamten Südamerika und  sie haben eine semiaquatische Lebensweise. Ähnlich wie die Flusspferde in Afrika, grasen sie in der Dämmerung und verstecken sich tagsüber vor Hitze und Feinden im seichten Wasser.
 
Der Mensch und die Capybaras
Viele geeignete Lebensräume der Capybaras sind von der Landwirtschaft begehrt und engen daher die Verbreitung der Capybaras immer mehr ein. Außerdem werden sie auch von den Einheimischen auf Grund ihrer Haut und des Fleisches gejagt. Die professionellen Jäger werden auch Carpincheros genannt.
Bereits die Ureinwohner des Amazonasgebietes machten Jagd auf die Tiere um sie als Nahrungsquelle zu nutzen. Außerdem wurden die Zähne als Schmuck getragen. Aber auch in die Mythologie fanden die Tiere Eingang. Einige Völker glauben, dass jeder Mensch seine Seele mit einen Capybara oder Tapir teilt und wenn einem von beiden etwas zustößt, stirbt auch der andere.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2016).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose22160 + X
Fische43324 + X
Amphibien825
Reptilien36137 + X
Vögel95532
Säugetiere63394 + X
 Gesamt2671572 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


18.10.2017

Gepardenkater Ramzes ist tot

Gepardenbrüder im Frühling 2016
Im Zoo Dresden musste am heutigen Vormittag der Gepard Ramzes eingeschläfert werden. Altersbedingt wies Ramzes zahlreiche sensorische und körperliche Erkrankungen auf. Seine Sinneswahrnehmungen waren derart weit eingeschränkt, dass er gegen Gehege-Einbauten stieß. Darüber hinaus litt er an Inkontinenz und... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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Spannende Events im Zoo


27.10.2017

Giraffen – Afrikas vergessene Riesen (Gastvotrag)

Giraffen - Afrikas vergessene Riesen
Öffentlicher Gastvortrag von Stephanie Fennessy (Direktorin der Giraffe Conservation Foundation) am Freitag, den 27. Oktober 2017, 18:00 Uhr im Zoo Dresden (Auditorium). Giraffen sind eine der bekanntesten Tierarten Afrikas und erfreuen sich außerordentlich großer Beliebtheit. In den letzten 30 Jahren sind die Bestandszahlen allerdings um 40% auf ca. 100.000 Individuen zurückgegangen und Giraffen sind schon in mindestens sieben Afrikanischen Ländern ausgestorben – dies alles geschah nahezu unbemerkt.... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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