Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Tiefland-Nyala


Gestreifte Schönheit
Der Nyala ist eine Antilopenart aus Afrika, die manchmal zur Abgrenzung gegenüber dem Bergnyala auch als Tiefland-Nyala bezeichnet wird. Die Männchen werden maximal bis knapp 2 m lang und 1,20 m hoch. Dazu tragen sie auffällig große und verdrehte Hörner. Ihr Fell ist braun bis grau und zeigt deutliche weiße Streifen. Die Weibchen sind deutlich kleiner als die Männchen und besitzen keine Hörner. Das Fell ist rötlichbraun, hat aber auch die weißen Streifen. Diese Unterschiede im Aussehen der Geschlechter bezeichnet man als Sexualdimorphismus. Lange Zeit galt der Nyala als stark bedroht. Umfangreiche Schutzmaßnahmen in der Vergangenheit haben die Bestände stabilisiert. Heute gilt diese schöne Antilopenart als nicht mehr akut bedroht.
 
Lebensraum früher und heute
Der Nyala lebte ursprünglich in den Ländern des südöstlichen Afrikas. Durch Haltungen auf privaten Ranches findet man auch Bestände in Südafrika, Namibia und Botswana, wo die Tiere nicht heimisch waren. Sie bevorzugen dichte Wälder oder offene Dickichte in der Nähe von Wasserstellen. Dort ist meist die einzige Chance die scheuen Tiere in der freien Natur zu sehen. Besonders während der warmen Tageszeiten suchen sie den Schutz der Wälder und Büsche. Er frisst als „Waldantilope“ bevorzugt Blätter, aber auch Gräser, Früchte oder Blüten.
 
Übrigens
Der Zoo Dresden züchtet die Tiere seit Jahren sehr erfolgreich. So wurden im Zoo Dresden schon über 50 Nyalas geboren.


Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2016).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose22160 + X
Fische43324 + X
Amphibien825
Reptilien36137 + X
Vögel95532
Säugetiere63394 + X
 Gesamt2671572 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


18.10.2017

Gepardenkater Ramzes ist tot

Gepardenbrüder im Frühling 2016
Im Zoo Dresden musste am heutigen Vormittag der Gepard Ramzes eingeschläfert werden. Altersbedingt wies Ramzes zahlreiche sensorische und körperliche Erkrankungen auf. Seine Sinneswahrnehmungen waren derart weit eingeschränkt, dass er gegen Gehege-Einbauten stieß. Darüber hinaus litt er an Inkontinenz und... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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Spannende Events im Zoo


27.10.2017

Giraffen – Afrikas vergessene Riesen (Gastvotrag)

Giraffen - Afrikas vergessene Riesen
Öffentlicher Gastvortrag von Stephanie Fennessy (Direktorin der Giraffe Conservation Foundation) am Freitag, den 27. Oktober 2017, 18:00 Uhr im Zoo Dresden (Auditorium). Giraffen sind eine der bekanntesten Tierarten Afrikas und erfreuen sich außerordentlich großer Beliebtheit. In den letzten 30 Jahren sind die Bestandszahlen allerdings um 40% auf ca. 100.000 Individuen zurückgegangen und Giraffen sind schon in mindestens sieben Afrikanischen Ländern ausgestorben – dies alles geschah nahezu unbemerkt.... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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