Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Schmutzgeier


Kleiner Geier
Im Gegensatz zu den großen Verwandten wie Gänse- oder Mönchsgeier ist der Schmutzgeier ein eher kleiner Geier. Er erreicht nur ein Gewicht von knapp über 2 kg und eine Flügelspannweite von unter 1,70 m. Charakteristisch ist beim Schmutzgeier die sehr auffällige Färbung. Das Federkleid ist in erster Linie weiß. Dazu kommt ein starker Kontrast an den Flügeln, bei denen besonders die Unterseiten schwarz gefärbt sind. Auch der Schnabel und das Gesicht grenzen sich vom Federkleid ab. Beide zeigen genau wie die Füße, ein gelbe Färbung. Die vorderste Spitze des Schnabels ist hingegen schwarz. Diese auffällige Färbung macht diesen Vogel zu einer sehr attraktiven Greifvogelart.
Die Nester des Schmutzgeiers finden sich an Klippen und Überhängen und nur sehr selten in Bäumen. Ein Paar hat häufig auch mehrere Nester und wechselt diese von Jahr zu Jahr. Die Pärchen brüten einzeln und legen meist 2 Eier aus denen nach 42 Tagen die Jungvögel schlüpfen.
 
Cleverer Eierknacker
Der Schmutzgeier ist in Südeuropa, Vorder- bis Zentralasien und Afrika verbreitet und frisst wie für Geier typisch besonders Aas. Bei Kadavern wird er aber auf Grund seiner geringen Größe von größeren Arten vertrieben. Daneben jagt er auch lebende, aber oft schon kranke oder angeschlagene Tiere wie Hasen oder kleinere Vögel. Außerdem frisst er hin und wieder auch Vogeleier. Diese öffnet er, indem er einen Stein mit dem Schnabel aufhebt und von oben auf das Ei fallen lässt. Ein solcher Werkzeuggebrauch ist in der Vogelwelt nur selten zu beobachten.
Der Bestand ist vor allem in Südeuropa stark zurückgegangen. Hier stellen Giftköder und wegen der intensiven Landwirtschaft immer weniger auffindbares Aas eine Bedrohung dar.


Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2016).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose22160 + X
Fische43324 + X
Amphibien825
Reptilien36137 + X
Vögel95532
Säugetiere63394 + X
 Gesamt2671572 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


18.10.2017

Gepardenkater Ramzes ist tot

Gepardenbrüder im Frühling 2016
Im Zoo Dresden musste am heutigen Vormittag der Gepard Ramzes eingeschläfert werden. Altersbedingt wies Ramzes zahlreiche sensorische und körperliche Erkrankungen auf. Seine Sinneswahrnehmungen waren derart weit eingeschränkt, dass er gegen Gehege-Einbauten stieß. Darüber hinaus litt er an Inkontinenz und... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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Spannende Events im Zoo


27.10.2017

Giraffen – Afrikas vergessene Riesen (Gastvotrag)

Giraffen - Afrikas vergessene Riesen
Öffentlicher Gastvortrag von Stephanie Fennessy (Direktorin der Giraffe Conservation Foundation) am Freitag, den 27. Oktober 2017, 18:00 Uhr im Zoo Dresden (Auditorium). Giraffen sind eine der bekanntesten Tierarten Afrikas und erfreuen sich außerordentlich großer Beliebtheit. In den letzten 30 Jahren sind die Bestandszahlen allerdings um 40% auf ca. 100.000 Individuen zurückgegangen und Giraffen sind schon in mindestens sieben Afrikanischen Ländern ausgestorben – dies alles geschah nahezu unbemerkt.... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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