Die Bewohner des Zoos stellen sich vor

Unser kleiner Tier-Index


Afrikanischer Elefant

Afrikanischer Steppenelefant


Das Geheimnis des Rüssels
Der lange, muskulöse Rüssel wird aus verwachsener Nase und Oberlippe gebildet. Bei uns Menschen sind Nase und Oberlippe getrennt. Der Rüssel dient zum Riechen, zum „Trompeten“ und als Tast- und Greiforgan. Asiatische Elefanten haben an der Rüsselspitze nur einen „Finger“, afrikanische haben zwei. Deshalb können sie auch einen Zweig direkt mit beiden „Fingern“ fassen, Asiaten müssen ihren Rüssel dabei einrollen. Beim Trinken saugen Elefanten Wasser in den Rüssel ein und spritzen es dann in ihr Maul.
 
Wandernde Herden
Die Elefantenweibchen ziehen in kleinen Herden mit ihren Jungen durch die Savanne. Dabei werden sie von einer Leitkuh geführt und nutzen meist immer die gleichen Wege – Elefantenpfade. Die Männchen wandern einzeln oder in kleinen Trupps. Elefanten lernen schnell und können sich ihre Umgebung sehr genau einprägen. Das ist besonders in den Dürreperioden auf der Suche nach Wasser wichtig.
 
Laute, die wir nicht hören
Viele Laute der Elefanten können wir Menschen gar nicht hören. Die Frequenzen dieser Töne liegen im Infraschallbereich und damit unter dem Bereich, den wir wahrnehmen. Diese Infraschallwellen machen es möglich, dass eine Herde sich über mehrere Kilometer hinweg mit Nachbarn und Bullen unterhalten kann.
 
Sensible Dickhäuter
Trotzdem ihre Haut sehr dick und robust scheint, ist sie doch sehr empfindlich. Elefanten haben nur wenige Haare und damit kaum Sonnenschutz. Um sich vor der Sonne und lästigen Parasiten zu schützen, baden sie im Schlamm und „cremen“ so ihre Haut mit einer Schutzschicht ein.    
 
Menschen verdrängen die Elefanten
Obwohl heute nicht mehr so viele Elefanten von Wilderern wegen ihrer Stoßzähne aus Elfenbein getötet werden, sind sie stark bedroht. Der Grund dafür ist die rasch anwachsende Bevölkerung, durch die die Elefanten aus ihren Lebensräumen gedrängt werden. Einerseits führt die Überweidung durch Haustierherden zum Verlust von fruchtbaren, nahrungsreichen Savannen. Andererseits werden Felder und Plantagen häufig auf Elefantenpfaden angelegt. Wenn die Elefanten dann auf ihren gewohnten Wegen über die Plantagen ziehen und diese dabei verwüsten, werden sie häufig abgeschossen.
 
Asiaten oder Afrikaner?
Afrikanische Elefanten haben größere Ohren, zwei Rüsselfinger und eine runde Unterlippen. Außerdem tragen bei Afrikanern beide Geschlechter Stoßzähne, bei den Asiaten nur die Bullen. Unterschiede gibt es auch in der Haut. Afrikaner haben mehr Falten, dafür bekommen asiatische Elefanten mit zunehmendem Alter hellere Flecken. Auch die Anzahl der Hufnägel ist verschieden: Afrikaner tragen 3 – 4, Asiaten 4 – 5. Schließlich haben asiatische Elefanten Stirnwulste und einen nach oben gewölbten Buckelrücken, während die afrikanischen einen nach innen gewölbten Sattelrücken besitzen.

Überblick der Tierarten

Tierbestand Zoo Dresden


Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Anzahl unserer Tierarten und Individuen (Stand: 31.12.2016).

 
GattungArtenIndividuen
Wirbellose22160 + X
Fische43324 + X
Amphibien825
Reptilien36137 + X
Vögel95532
Säugetiere63394 + X
 Gesamt2671572 + X
X = nicht zählbar

Tierbestand

Schwerpunkte und Besonderheiten


Der Zoo Dresden zeigt neben den für Zoos typischen Tieren wie Giraffen (Giraffa camelopardalis), Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) oder Löwen (Panthera leo), besonders eine Auswahl bedrohter und selten gezeigter asiatischer Tiere. Außerdem besitzt der Zoo Dresden eine für Zoologische Gärten sehr umfangreiche Sammlung heimischer und europäischer Kleinvögel, die teilweise sehr erfolgreich nachziehen. Zudem werden im Prof. Brandes-Haus teilweise selten gehaltene Tiere mit einer Anpassung an eine arboreale Lebensweise gezeigt. Darunter sind Arten wie der Braune Wollaffe (Lagothrix lagotricha), Südliche Tamandua (Tamandua tetradactyla), Guereza (Colobus guereza) oder Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii). Außerdem ist hier der Kronenmaki (Eulemur coronatus) zu sehen. Diese Lemurenart ist eine echte Seltenheit in deutschen Zoos und kann sonst nur noch im Zoo Erfurt gesehen werden.

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Tierische Neuigkeiten


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Hugos wieder im Sommerquartier

Hugo II erreichte als erster die Außenanlage.
Heute sind unsere Aldabra-Riesenschildkröten Hugo I, II, III + IV aus dem Winterquartier in ihre Außenanlage umgezogen. Die tropischen Reptilien benötigen ständige Temperaturen von über 25° C, weshalb sie seit September hinter den Kulissen lebten. Nun sind die „Hugos“ wieder in ihrem Sommerdomizil für... Meldung anzeigen Alle Meldung anzeigen

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Spannende Events im Zoo


01.01.2017 - 31.12.2017

Zoo-Veranstaltungskalender 2017

Veranstaltungen 2017 - tierisch was los!
Ostern starten wir in die neue Veranstaltungs-Zoo-Saison - dann heißt es wieder staunen, entdecken, forschen und Spaß haben. Tiere und Künstler freuen sich darauf, mit euch eine spannende Zooreise zu unternehmen. Da stecken die Häschen mit den Ostereiern im Stau, Zoo-Maskottchen KOALI verspricht kuschelige Streicheleinheiten und der Zookasper erlebt auf seiner Puppenbühne spannende Abenteuer. Und im Sommer wird es afrikanisch, wenn Elefanten, Mandrills & Nacktmulle wieder in das umgestaltete... Veranstaltung anzeigen Alle Veranstaltungen anzeigen

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